Posaunenchor Holzhausen/Porta

Die Geschichte einer großen Fahrt

Rothenuffeln – Holzhausen – Hannover – Frankfurt – Chicago – Indianapolis – Evansville – Waterloo – St. Louis – Evansville – Chicago – Frankfurt – Hannover – Holzhausen – Rothenuffeln 

Der Ablauf in Stichworten
Vorbereitung Vorbereitung
Hinflug Hinflug
Begrüßung in Chicago Begrüßung in Chicago
Ankunft in Indianapolis Ankunft in Indianapolis
Sonntag morgen in Indianapolis Sonntag morgen in Indianapolis
Connor Prairie Connor Prairie
Weiter nach Evansville Weiter nach Evansville
GE-Plant, Lang's Farm
Real Germans Real Germans
Waterloo Waterloo
Unterkunft in St. Louis Unterkunft in St. Louis
Eden Seminary Eden Seminary
Union Station & Concert Union Station & Concert
St. Louis - The Arch St. Louis - The Arch
Samstag - bei Folz Samstag - bei Folz
Das Scheunenfest Das Scheunenfest
Partnerschaft unterzeichnet Partnerschaft unterzeichnet
Konzert in Evansville Konzert in Evansville
Ehrenmitgliedschaft Ehrenmitgliedschaft
Corvette Museum und Mammooth Caves Corvette Museum und Mammooth Caves
Garden of the Gods und New Harmony Garden of the Gods und New Harmony
Erster Tag in Chicago Erster Tag in Chicago
Chicago Stadtrundfahrt Chicago Stadtrundfahrt
Abschied in Chicago Abschied in Chicago
Der Rückflug Der Rückflug
Resumee Resumee
„Gebläse“ aus Holzhausen plante Amerika-Reise,
sie war´n nicht sehr viel, drum zog´s weitere Kreise.
Aus Rothenuffeln und Co stießen welche dazu,
auf ging´s: es probte die Amerika-Crew.
In Porta und Amerika beriet man hier, beriet man da,
und plante alles: wunderbar!
Lang überlegte man: Wie werd´n die Instrumente verstaut?
Nach Joachims Tipp wurd´ für die Tuba ´ne Kiste gebaut,
eine CD noch blitzschnell produziert
und die letzten Vorbereitungen durchgeführt.
Die Gruppe traf sich, am Ende ein Schreck:
Zwei Leute aus dem Trupp´ sind „weg“!
Na ja, 2 Flugtickets fehlten noch,
doch schloß man auch noch dieses Loch.
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Mit dem Bus ging's Freitagnacht in Holzhausen los
und erstmal war das Staunen groß.
Mr. Tuba's Kiste war „Star“ der Fahrt,
es wurd´ an Bewunderung nicht gespart.
Das Einchecken in Hannover hat sich hingezogen, 
schnell sind wir dann nach Frankfurt geflogen.
Dort wurden wir sehr streng kontrolliert,
einige „Blindgänger“ hat man einkassiert. 
Im Flugzeug hat dann bald jeder gesessen,
die Mägen knurrten, lang gab´s nichts zu essen.
Nach vielen Stunden ging´s dann runter
und alle waren wieder munter.
Wir eilten fix dem Ausgang zu,
hin zum Gepäckband, ohne Ruh´:
Wird alles mitgeflogen sein?
Ließ man die Tuba wohl allein?
Ernst meldete: Jetzt alles klar!
Kiste in Amerika!!!
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Alles Gepäck kam heile an,
schweißnass war unser Tubamann.
Jan und Christof hatten Aufenthalt am Zoll,
dann war die Begrüßung wundervoll.
Bob, Delores und Anne begrüßten uns herzlich im Land,
alle war’n froh, dass man Bob gut verstand.
Der sprach gut Deutsch und hatte viel Humor,
wir freuten uns auf alles, was uns stand bevor.
Wir waren begeistert vom ersten Augenblick,
der Super – Super – Bob, für uns ein Riesenglück!
Unser Fahrer war Nathan, auch er war wunderbar!
Mal war´s ein „Rennbus“, mal fuhr er ´ne Senioren-Schar.
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Nach Indianapolis ging´s hin, uns’re erste Station,
die Burger warteten auf uns dort schon.
Zur Begrüßung spielten wir erstmals im amerikanischen Land,
bei der Hymne dann ein jeder stand.
Müde vom doppelten Tag warteten wir gespannt:
welcher Gastfamilie geben wir gleich wohl die Hand?
Flexibel hat Bob uns alle verteilt,
und wir sind schnell zu den Betten hingeeilt.
Mal wieder liegen, den Schlaf genießen,
viele konnten die Augen nur bis zum „deutschen“ Morgen schließen.
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Sonntags waren wir dann schon wieder fast fit,
machten erstmals „Breakfast in Amerika“ mit.
Auf ging´s zur Kirche, die Bläser mußten ran,
gut kamen unsre Stücke im Gottesdienst an.
In der Sakristei sah man Stefan den Telefonhörer abheben,
hörte ihn über´s Abendkonzert Auskunft geben.
Bei wunderschönem Wetter sind wir nach Conner Prairie gestartet,
das Mittagessen hat hat dort schon auf uns gewartet.
Becker´s und Kathy war´n aus Evansville gekommen,
Kathy Eicher hat die Führung übernommen,
hat erstmal Margot, Christof und Torsten instruiert ,
die haben übersetzt und uns durch´s Museum geführt.
Anne war dabei, wir machten uns bekannt,
ab da wurde ich Mrs. Tuba genannt.
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Beim Rundgang durch´s frühere Amerika
brachten uns lebende Personen alte Zeiten nah.
Wie wurde gelebt, geschuftet, kuriert?
All das hat uns sehr interessiert.
Als Kind hatte Ernst die Schulbank gedrückt;
jetzt drückte sie ihn  – wir waren entzückt.
Der Georg sah Tasten und war fasziniert,
hat nach dem Damen-Teekränzchen Bach vorgeführt.
Am Harmonium später wurde gestaunt – besonders von der Dame in Kluft,
Georg spielte Toccata, Mrs. Tuba sorgte unten für Luft.
Abends in der Zions-Kirche dann
fing mit Chef Wilhelm das erste Konzertieren an.
Schnell jetzt hinein in Hemd und Hose
für die rechte Auftrittspose;
knapp war die Zeit, schon ging es los,
die Aufregung war noch sehr groß.
Zahlreiche Töne sind dann erklungen – 
begeisterte Zuhörer meinten: Konzert gelungen.
Beim Empfang gab´s großen Dank,
wir waren froh, dass Vieles gelang.
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Montags Morgens sagten wir allen: Goodbye!
und fuhren ins Zentrum der Raserei.
Am Indianapolis Speedway ging´s auf die Piste,
für ein Foto stiegen manche in ´ne flotte Rennkiste.
Nach kleinem Citywalk und Shopping-Tour
uns der Bus weiter nach Evansville fuhr.
Wir machten ´ne Rundfahrt „Amish People“ zu sehn,
wie man dort lebt, ließ unsre Münder offen stehn.
Das Ziel war erreicht, wir waren wieder gespannt:
welcher Gastfamilie geben wir hier die Hand?
Wir sahen alle winkend draußen stehn
und hofften, man wird sich hier miteinander verstehn.
Schnell war´n wir beschildert, hatten Partner aufgespürt,
die Begrüßung erlebt, wurden von den Familien heimgeführt.
Die Beschnupperung begann und weitete sich aus,
glücklich kamen alle aus den neuen Heimen wieder heraus.
Georg und „John“ wohnten bei Anne wunderschön,
Jan sah man dort nur noch am Billardtisch stehn.
Wilhelm und Friedel, die Bob Boerner aufgenommen,
sind mit ihrer Sprache wunderbar klargekommen.
Fünf Schierbaums haben Hedemanns Haus belebt,
Barbara hat fröhlich mit ihren Mannen in Amerika gelebt.
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So gab Dienstag Morgens erst jeder Bericht
und kriegte anschließend GE Plant zu Gesicht.
Doch bevor man uns konnte zum Lexan hinführen,
mußte erst jeder zu Rotkäppchen mit Brille mutieren.
Um das laute Getöse zu überstehn,
ließ man uns mit Ohrstöpseln gehn.
Nachmittags ging´s raus auf´s Land,
erst sahen wir die Genossenschaft, kriegten Taschen in die Hand.
Auf Bill Lang´s Farm hat man uns viele Dinge vorgeführt,
Mützen und Drinks wurden uns serviert.
Auch sah man manchen auf dem Drescher sitzen 
oder mit dem four-wheeler auf dem Hof rumflitzen.
Auf Gasgeben war besonders der Lucas heiß,
der Boss hintendrauf kam ganz schön in Schweiß.
Der Platz vorn im Truck war bei den Boys sehr beliebt,
weil es von dort die Töne gibt.
Bei wunderschönem Sonnenschein
war´s auf der Farm für alle fein.
Ein Gruppenfoto wollten wir kriegen,
Reisegruppe auf Treckerwar´n dafür am Traktor, sind z.T. auch draufgestiegen.
Den Abend konnt´ man in der Familie genießen
und noch weiter Freundschaft schließen.
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Mittwochs war erst wieder Packerei,
Jeanie und Hedemanns war´n bei uns dabei.
Erst schnupperten die Bläser High-School-Duft,
fast alle anderen gingen mit Dave zum Gucken in die Luft.
Elke und Christina haben jedes Luftloch durchlebt,
ihre Mägen haben fast unter´m Gaumen geklebt.
In der Schule lagen uns deutsch-sprechende SchülerInnen zu Füßen,
konnten einmal „Real Germans“ begrüßen.
Bratwurst und Sauerkraut hat man uns serviert,
wir haben in der Riesenaula unser Programm vorgeführt.
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Auf der Weiterfahrt zu Portas Partnerstadt,
fanden die Konzertvorbereitungen unterwegs schon statt.
Aus dem Bus hat Andreas Kontakt zu Trucks aufgenommen,
manchmal gelang's, man hat´s Hupen vernommen.
Stimmung war im Bus, es gab viel zu Lachen,
die amerikanischen Freunde lernten: Pinkelpause machen.
Getränkewart im Bus war Jan, 
der kam gut an die eisige Kiste ran.
Die Zeit war wieder knapp bis zum Konzert,
uns hat man schnell zum Buffet hingeführt.
Eilig ging´s zur Kirche, die Noten wurd´n sortiert,
wir haben hervorragend konzertiert.
Anschließend beim Empfang war´n die Menschen entzückt,
deutsch-amerikanischer Austausch ist sehr gut geglückt.
Grüße aus Porta sprach Joachim Schierbaum aus,
wir kriegten Gläser mit auf die Reise nach Haus.
Wehmeiers haben uns von da verlassen,
um sich mit alten Freunden zu befassen.
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Wir fuhr´n nach St. Louis, bei Ankunft war´s schon Nacht,
und haben dort tolle Tage verbracht.
„Schlafgruppen wie in Chicago“, wurde gesagt,
nach Laken, Kissen, Decken, da hat man gefragt.
Joachim kam unter im amerikanischen Zimmer,
Barbara blieben 3 Kerle noch immer.
Alles war da, es brauchte nur Zeit,
als alles fertig war, war´n nur wenige zum Schlafen bereit.
Auf dem Flur, da war die Stimmung groß,
ein reger Austausch ging dort los.
Vorbei kam einer, die „Schnauze zu fegen“,
irgendwann haben alle im Bette gelegen.
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Nach dem Aufwachen am nächsten Morgen
mußte man sich erst mal Frühstück besorgen.
Zu McDonalds konnte man gehen,
doch ´ne lange Schlange sah man bei Einstein´s  stehn.
Der Einkauf war auch bald geglückt,
jedes Frühstück war verdrückt,
alle Mägen war´n beglückt, dann sind zur Kirch´ wir eingerückt.
Aus Ghana und Deutschland hörte man Klänge,
der Posaunenchor begleitete spontan die Gesänge.
An einem wunderschönen Gottesdienst haben wir teilgenommen,
beim anschließenden Rundgang die PC´s in Beschlag genommen.
Die Verbindung von United Church und EKD lernten wir kennen,
und schon mußten wir uns wieder trennen.
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St. Louis sollten wir als nächstes sehn,
blieben an der Union Station stehn.
Gingen begeistert zum Shoppen umher,
bepackt mit Tüten kam so mancher wieder her.
Unser Leithammel kam „behütet“ zurück,
später war die Gitarre sein bestes Stück.
Schierbaum-Juniors, die mit uns auf Fahrt,
sahn´n die ´nen Shop, war´n die Dollars parat.
Für´s Konzert in St. Peter machten wir uns bereit,
doch erst kam wieder Essenszeit.
Wir wurden zum italienischen Dinner geführt,
haben anschließend mit vollen Mägen super konzertiert.
Die jüngsten Bläser waren Martin und Jan,
das Publikum staunte: was Jugend alles kann.
Der Tiefchor blies allein, die hohen konnten ruh´n,
der Georg hatte manchmal an den Tasten zu tun.
Die Übersetzung der deutschen Hymne war gelungen,
so hat uns´re „no-problem-Jeanie“ auch gleich mitgesungen.
Warm war´s in der Kirche, das hab´n wir gespürt,
sind nach dem Konzert in den Keller marschiert.
Für uns eine Torte! Wir waren entzückt,
haben alle mit flotten Weisen beglückt.
Der Austausch war gut, wir haben die Bewirtung genossen,
danach ist noch reichlich Bier geflossen.
Bob führte uns in Ellies Pub,
wir machten lange noch nicht schlapp.
Der Wilhelm mit ´ner Bläserschar,
die hab´n gefeiert wunderbar.
Zu Fuß haben wir uns nach Eden aufgemacht,
einige hatten sehr viel Spaß – und ´ne sehr kurze Nacht.
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Der Freitag kam dann auch ganz schnell,
zum Frühstück hielt der Bus an bekannter Stell´.
Budweiser war das nächste Ziel,
dort es uns allen gut gefiel,
wir konnten vor den Fässern stehn,
bald konnte man uns trinken sehn – wie schön!
Zur Arch gings danach hoch hinauf,
im kleinen Raum schoß man uns rauf.
Wir hab´n St.Louis überblickt,
wir schauten lang, wir war´n entzückt. 
Waren Heinz und Ludmilla da,
dann hieß es: Vorsicht Kamera! 
Dann konnten wir Geschichte sehn,
man sah uns im Museum gehen.
Zurück ging´s dann nach Evansville,
ein Cracker Barrel war noch Zwischenziel.
Die Speisen waren auszuwählen,
beim Lesen der Karte gab´s viel zu erzählen.
Wir klatschten begeistert, das Essen war lecker,
die Rechnung erhielt „Rich Man – Mr. Becker“.
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Des Samstags war es etwas nass,
wir hatten trotzdem sehr viel Spass.
Brass- und Bell Choir haben gemeinsam probiert
und wunderbar miteinander musiziert.
Mrs. Tuba wollte in der Kirche gerne ruhn,
doch plötzlich gab es was zu tun. 
Abends war Treffen bei Folz angesagt,
dort waren „Opa“ Gerd Rasche und Stefan untergebracht.
Stefan, der als Dirigent, Übersetzer, Drucker, Stimmungsmacher uns genützt,
hat die Festvorbereitungen kräftig unterstützt.
Er hat mit geschleppt, er hat fröhlich gebraten,
aus der Ruhe kann unser Stefan niemals geraten.
Suppe wurde draußen auf Holzfeuer gekocht,
sie war heiß und lecker, wir haben sie gemocht.
Doch lieber gingen alle in die Scheune rein,
denn es war feucht, und man wollt´ beim Bierfass gern sein.
Zum Super-Buffet hat sich jeder bewegt,
der Schlürschluck wurde auf Eis gelegt.
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Die Show begann, Stimmung kam von oben,
erst war´n die Bläser, anschließend die „Picknic-Boys“ droben.
Das Super-Entertainment brachte jeden in Schwung,
bald kam Bewegung in Alt und in Jung.
Am Banjo der Bob, Mr. Becker am „bass“,
Harmonika Allen, o...., was für ein Spass.
Ein eleganter Tänzer drehte Jeanie im Kreise,
der half uns auch sonst in jeglicher Weise.
Auch gab´s ´nen Verteiler: Jägermeister und Gin,
die Weiblichkeit schluckte sich Pfirsichschnaps rin.
Zum Schlürschluck stellten viele sich an,
Friedel brachte alle Reste „an den Mann“ ( besser: an die Frau!).
Lina, Helga, Ludmilla, Elke, Kordes-Damen, alles stand in Reih und Glied
und machte auch das Schlürschluck-Trinken in Amerika mit.
Zum „Heu-Fahren“ wurde sich Abends noch aufgemacht,
die Feier war klasse, wir hab´n viel gelacht.
Das Bier ist geflossen, doch bald war dann Schluss,
das Rest-Bier durfte montags mit zur Tour in den Bus.
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Den folgenden Sonntag haben wir alle sehr genossen,
deutsch-amerikanische Partnerschaft wurde offiziell geschlossen.
Beim Frühstück sah man den Posaunenchor und Bell Choir steh’n,
überreicht wurd´ eine Glocke, die spielt wunderschön.
Der Gottesdienst war herrlich und hat sehr berührt,
Pastöre und Kirchmeister haben die Partnerschafts-Urkunde signiert.
Bob Hedemann, den als Vermittler wir lieben,
er hat in der Mitte unterschrieben.
Unterschriften aus Porta und Evansville,
Bob´s Traum war nun endlich an seinem Ziel.
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Mengen von Menschen war´n zur Kirche gekommen,
Pastor Elliot verlor ´ne Wette, hat den Bart abgenommen. 
Das Mittagessen war famos,
die Auswahl da war riesengroß.
Eine Jazzband spielte zur Mittagsstunde
und Pastors tanzten eine Runde.
Plötzlich war das Fernsehn da,
interessierte sich für unsre Schar.
Christof gab ein Interview,
viele sah’n ihm dabei zu.
Konzert um zwei, wir war´n in Form,
und legten uns ins Zeug enorm.
Highland Cathedral, das war ein Hit,
Georg, der glühte, Torsten trommelte erstmals mit.
Als Zähler und Sprecher war er erwählt,
mit Freude hat er ständig seine Schäfchen gezählt.
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Rührung ist wieder aufgekommen,
als Bob und Delores als Ehrenmitglied bei den Bläsern wurden aufgenommen.
Standing Ovations gab es an dem Tag,
Freude pur belegte uns mit Beschlag.
Flotte Weisen sind dann zum Ausklang erklungen,
die Stimmung war super, der Tag war gelungen.
Christof, der wie immer mit CDs war bepackt,
hat zahlreiche Dollars eingesackt.
Am Abend pendelte jeder aus,
viele gingen noch mit den Familien raus.
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Des Montags hieß es früh aufstehn,
es soll ins Corvette Museum gehen.
Wir gingen umher und haben gestaunt,
alle waren wieder mal gut gelaunt.
Lunch gab´s im Bus und Bier vom Fass,
davon tranken schnell alle was.
Am Nachmittag ging´s weit hinunter,
wir stiegen in ´ne Höhle runter.
Ein Riesending, mal eng, mal weit,
wie im Flug verging die Zeit.
Man sah uns aufrecht und gebückt,
wir hatten Platz, wir wurden gedrückt,
wir sind in der Tiefe angekommen,
haben viele Stufen wieder hoch erklommen.
Zwei Stunden lang sind wir marschiert
und waren alle fasziniert.
Der Tag ging seinem Ende zu,
doch erst gab´s noch Moonlight Barbecue.
Die Mägen hat man da belastet,
man hörte: hätt´ ich doch lieber gefastet.
Gerufen wurd´ nach Verdauungsschluck,
der Bus, der stoppte, Schluck gab´s ruck-zuck.
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Am Dienstag war wunderbarer Sonnenschein,
die Bläser lud man in PKW´s ein.
Deans Cobra sorgte für Begeisterung,
stolz saßen später die drin, die noch recht jung.
Während die Bläser flogen mit Dave übers Land,
der Rest der Gruppe im Garden of Gods gute Erholung fand.
Am Nachmittag, das Wetter war wunder- wunderschön,
haben wir die alte deutsche Besiedlung New Harmony gesehn.
Schnell packte man Klamotten in den Koffer rin,
schon ging´s mit den Familien zum Abschiedsabend hin.
Im tollen Lokal haben wir miteinander gesessen,
wir haben´s genossen: die Freundschaft, das Essen.
Die Bläser gaben ein Abschiedskonzert,
begeistert haben alle zugehört.
Ein Abschiedslied war zweisprachig geschrieben, jetzt wurd´s gesungen,
viele Abschiedsworte sind erklungen.
Dann haben wir uns aufgemacht
zur letzten Evansviller Nacht.
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Am Mittwoch ging dann weiter die Fahrt,
der Abschied war erst noch tränenreich und hart.
Nur Hedemanns und Beckers stiegen mit ein,
mit den anderen konnten wir leider nicht mehr beisammen sein.
Auf der Fahrt nach Chicago war´n wir lange im Bus,
der Schlürschluck von Jeanie war uns ein Genuss.
In Chicago angekommen 
wurd´ ´ne Begleitung mitgenommen.
Im Dunkeln sahen wir die Stadt,
wurden beim „First-Class-Dinner“ übersatt.
´nen kleinen Trupp zog´s hin zum Blues,
wir zogen mit dem Taxi los.
Ins Kingston sind wir reinmarschiert –
Wilhems „Neffen“ Georg hat man markiert.
Christina ließ man für 21 gehen,
der Abend war laut, aber auch schön.
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Am nächsten Tag hab´n wir gestaunt,
waren trotz Kälte gut gelaunt,
konnten Riesen-Häuser sehn
und auf dem Sears-Tower oben stehn.
Den Navy-Pier hab´n wir erkundet,
„Rembrandt“ hat manch Gesicht umrundet.
Alle Schierbaums wurden hier gemalt,
Barbara hat mit ihren Boys gestrahlt.
Ein Clown hat im Center die Leute begrüßt,
hat Stefan auf der Bühne die Glatze geküßt.
Auf Schiffstour waren wir dann bald,
es war ganz toll – doch superkalt.
Beim Abendessen in Kleingruppen war´n wir gut gelaunt,
über die Whisky-Bestellungen hat die Bedienung gestaunt.
Eine Gruppe traf sich noch in Wehmeiers Suite,
Wilhelm stellte den Wein aus Evansville in die Mitte.
Sprüche und Witze, die Worte, die flogen,
wir saßen im Rund, haben uns vor Lachen gebogen.
Irgendwann dann in der Nacht wurden Hotelrechnungen rumgebracht
- doch die war´n für „Rich Man Mr. Becker“ gedacht.
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Der letzte Reisetag brach an,
die Koffer standen am Bus morgens an,
verladen wurde, wir fuhr´n zum Aquarium
und sahen uns bei den Unterwasserwesen um.
Hin ging´s zum Airport, bald war Amerika-Schluss,
nun war sie groß, die Verabschiedung im Bus.
Mr. Becker und Frau, Bob und sein Schatz
nahmen Abschied von uns, gingen von Platz zu Platz.
Wir haben geklatscht, wir haben getobt
und die tolle Tour-Organisation gelobt.
An alle Begleiter haben wir nochmal gedacht,
uns mit Wehmut auf den Weg gemacht.
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Am Flughafen wurden schnell wir rausgelassen,
mußten uns nun wieder mit der Kiste befassen.
Für Elke und Friedel war die Spannung groß:
Müssen wir jetzt alleine los?
Nach Frankfurt und München ging´s, das war jetzt klar,
so flogen wir raus aus Amerika.

Für die „Frankfurter“ endete abrupt der Flug,
und es ging weiter mit dem Zug.
Das Gepäck zu schleppen war sehr schwer,
die Kiste zu verteidigen noch viel mehr.
In dem Zug durft´ sie nicht sein,
kräftige Männer schleppten einfach sie rein.
Die Diskussion nahm ihren Lauf,
und die Zugbegleiter gaben auf.
So hat die Kiste, wer hätt´s gedacht,
nun auch noch eine Reise mit dem Zug gemacht.
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Die „Münchener“ warteten in Hannover lange schon,
Stefan schickte Nachricht über Telefon.
Der Bus sammelte alle Mitreisenden ein,
wir konnten endlich wieder beisammen sein.
Müdigkeit legte die Münder nun lahm,
jeder war froh, dass die Heimat näher kam.
Die Schierbaum-Boys war´n tapfer, wie in amerikanischen Landen,
sie haben den letzten Härtetest bestanden.

Eine Super-Reise haben wir gemacht
und viele Erinn´rungen mitgebracht.
Und das alles ging hervor
aus dem Holzhauser Posaunenchor.

Danke!!!

Annegret Rathert-Habbe 
1. November 2002
 


 
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